Beim check in: Keine Untersuchung anhand von Niedrigdosen-Röntgenstrahlen. Metalldetektoren sind unbedenklich.

Im ersten Trimenon (Schwangerschaftsdrittel) besteht ein erhöhtes Risiko der Strahlenexposition. Gelegenheitsflüge stellen jedoch kein erhöhtes Risiko dar.

Jenseits der 36. Schwangerschaftswoche bestehen bezüglich der Reisefähigkeit Bedenken, bei Mehrlingsschwangerschaften schon jenseits der 32. Schwangerschaftswoche. 
Grundsätzlich kann Blutarmut (Hämoglobin <9,5 g/dl) der Schwangeren infolge des verminderten Luftdrucks in der Flugzeugkabine die Sauerstoffversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen. Dies gilt ebenso bei eingeschränkter Plazentafunktion sowie bei schweren Lungenerkrankungen.

Bei bestehenden Blutungen, drohender Abort, fortgeschrittener, komplizierter Mehrlingsschwangerschaft und vorzeitigen Wehen ist ein Flugzeug kein guter Aufenthaltsort, wir sprechen von einer Kontraindikation.

Bei Flugreisen über 4 Stunden Flugdauer sollte das Thromboserisiko geklärt werden.

Die vorstehenden Informationen sind generelle Informationen, zusätzlich zur individuellen reisemedizinischen Beratung empfiehlt es sich, die Anforderungen im Vorfeld direkt mit der Fluggesellschaft zu klären.

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