Gelbfieber: Schutz auf Reisen

Gelbfieber: Schutz auf Reisen

Wenn Sie ein abenteuerlustiger Reisender sind und bestimmte Teile der Welt erkunden möchten, ist Gelbfieber vielleicht ein Begriff, der Ihnen begegnet ist. Aber was genau ist das? Warum ist es ein Thema für Reisende? Lassen Sie uns diese Krankheit genauer ansehen.

Gelbfieber – Kurz erklärt

Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Sie tritt am häufigsten in tropischen Gebieten Afrikas und Südamerikas auf. Während viele Infizierte keine oder nur leichte Symptome haben, entwickelt ein kleiner Prozentsatz eine schwere, potenziell lebensbedrohliche Form der Krankheit.

Wie es sich verbreitet

Sie können sich nicht von einer anderen Person mit Gelbfieber anstecken. Der wichtigste Infektionsweg ist der Stich einer Mücke, die das Gelbfiebervirus in sich trägt.

Die Warnzeichen: Symptome von Gelbfieber

So erkennen Sie Gelbfieber:

  • Phase 1 (mild): Zunächst können Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Diese Phase klingt in der Regel nach einigen Tagen von selbst wieder ab.

  • Phase 2 (schwer): Bei etwa 15 % der Menschen kann auf die milde Phase eine wesentlich schwerere Phase folgen. Zu den Symptomen können hohes Fieber, Gelbfärbung der Haut und Augen (Gelbsucht), Bauchschmerzen, Blutungen und Komplikationen mit Organen wie Niere und Leber gehören.

Wie ernst ist Gelbfieber?

Leider kann die schwere Form des Gelbfiebers lebensbedrohlich sein. Es ist wichtig zu wissen, dass eine sofortige ärztliche Behandlung entscheidend ist, wenn bei Ihnen Symptome auftreten, die auf die Krankheit hindeuten, insbesondere nach einem Aufenthalt in einem Gebiet, in dem Gelbfieber bekannt ist.

So schützen Sie sich – Vorbeugung ist entscheidend!

  1. Mückenschutz: Schützen Sie sich in Gebieten mit Gelbfieberrisiko vor Mückenstichen:
    1. Verwenden Sie Insektenschutzmittel.
    1. Tragen Sie langärmelige Hemden und Hosen.
    1. Die Gelbfieber-übertragenden Stechmücken sind vorwiegend tagaktiv.
  • Impfstoff: Es gibt einen hochwirksamen Impfstoff gegen Gelbfieber! Eine einzige Dosis kann den meisten Menschen lebenslangen Schutz bieten. Für die Einreise in einige Länder kann eine solche Impfung vorgeschrieben sein.

Wichtiger Hinweis für Reisende

Ärztlichen Rat einholen: 

Wenden Sie sich rechtzeitig vor Ihrer Reise an mich, Frau Dr. med. Gisela Henner, Reisemedizinerin und amtlich zugelassene Gelbfieber-Impfstelle, um sich gezielt über Gesundheitsvorkehrungen zu informieren, einschließlich der Gelbfieberimpfung und anderer empfohlener Maßnahmen.

Ich erkläre Ihnen auch, ob die Länder, die Sie besuchen, eine Gelbfieberimpfung empfehlen oder vorschreiben. Möglicherweise müssen Sie sich impfen lassen und einen Impfnachweis mit sich führen.

Gelbfieber ist eine ernste, aber vermeidbare Krankheit für Reisende. Wenn Sie die Risiken, Anzeichen und Möglichkeiten zum Schutz kennen, können Sie Ihre Abenteuer unbeschwert genießen. Denken Sie daran, dass Ihr Arzt die beste Quelle für die aktuellen und individuellsten Ratschläge zur Vorbeugung von Gelbfieber ist.

Dr med Gisela Henner Homburg – Ermächtigung zu Durchführung von Gelbfieberschutzimpfungen und zur Führung eines besonderen Stempels für die Bescheinigung im internationalen Reiseverkehr

Gelbfieberimpfstelle des Saarlandes: Vom Gesundheitsministerium des Saarlandes ausgestellte Ermächtigung zu Durchführung von Gelbfieberschutzimpfungen und zur Führung eines besonderen Stempels für die Bescheinigung im internationalen Reiseverkehr für Frau Dr. med. Gisela Henner in Homburg. Natürlich dürfen auch Reisende aus Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern kommen.